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Alten Wohnwagen lackieren: Neuer Look mit PU-Buntlack
Alten Wohnwagen lackieren: Neuer Look mit PU-Buntlack

Der alte Wohnwagen oder Camper ist technisch noch gut erhalten, aber die Außenhaut wirkt stumpf, ausgeblichen oder einfach nicht mehr zeitgemäß? Mit einer sorgfältigen Vorbereitung und unserem PU-Buntlack lässt sich vielen älteren Campingfahrzeugen ein völlig neuer Look verleihen.
Gerade ältere Wohnwagen besitzen häufig eine beschichtete Aluminium-Außenhaut. Diese kann grundsätzlich neu lackiert werden, sofern der vorhandene Untergrund fest, sauber und tragfähig ist. Entscheidend für ein schönes und dauerhaftes Ergebnis ist vor allem die richtige Vorbereitung.
Vor dem Lackieren: Untergrund prüfen
Bevor du beginnst, solltest du die Außenhaut gründlich kontrollieren. Lose Farbe, Korrosion, Risse oder Feuchtigkeitsschäden dürfen nicht einfach überstrichen werden. Solche Stellen müssen zuerst fachgerecht bearbeitet werden.
Da sich Materialien und Altbeschichtungen je nach Hersteller und Baujahr unterscheiden, empfehlen wir außerdem, den Lack zunächst an einer unauffälligen Stelle zu testen. So lässt sich prüfen, ob der PU-Buntlack gut haftet und das gewünschte Ergebnis erzielt wird.
Schritt 1: Wohnwagen gründlich reinigen
Auf der Außenhaut befinden sich häufig Straßenstaub, Fett, Wachs, Politurrückstände, Insektenreste oder andere Verschmutzungen. Diese können verhindern, dass der Lack richtig haftet.
Wasche die zu lackierenden Flächen daher gründlich und spüle sie anschließend mit klarem Wasser ab. Danach muss der Wohnwagen vollständig trocknen.
Fenster, Leuchten, Lüftungsgitter, Griffe, Zierleisten und andere Bauteile werden sorgfältig abgeklebt. Elastische Dichtungen und Silikonfugen sollten möglichst nicht überlackiert werden.
Schritt 2: Oberfläche anschleifen
Die vorhandene, fest haftende Beschichtung wird nun mit einem feinen Schleifvlies oder Schleifpad gleichmäßig angeraut. Dabei muss die alte Farbe nicht vollständig entfernt werden.
Ziel ist es, die glänzende Oberfläche vollständig zu mattieren. Auf einer leicht angerauten Fläche kann der neue Lack deutlich besser haften.
Arbeite an Kanten und Erhebungen besonders vorsichtig, damit du die vorhandene Beschichtung nicht versehentlich bis auf das Aluminium durchschleifst.
Sollten dennoch blanke Aluminiumstellen entstehen, benötigen diese in der Regel eine geeignete Grundierung. Im Zweifel solltest du dich vor der Verarbeitung beraten lassen.
Schritt 3: Entstauben und entfetten
Nach dem Anschleifen wird der Schleifstaub vollständig entfernt. Anschließend muss die gesamte Fläche noch einmal mit einem geeigneten, rückstandsfreien Reiniger entfettet werden.
Die Oberfläche muss vor dem Lackieren:
- sauber
- trocken
- staubfrei
- fettfrei
- fest und tragfähig
sein.
Nach der Reinigung solltest du die Fläche möglichst nicht mehr mit bloßen Händen berühren.
Schritt 4: PU-Buntlack auftragen
Rühre den PU-Buntlack vor der Verarbeitung gründlich auf. Für größere Flächen eignet sich eine feine Lackrolle. Kanten, Vertiefungen und schwer erreichbare Bereiche können mit einem Lackpinsel vorgestrichen werden.
Trage den Lack gleichmäßig und nicht zu dick auf. Bei einem starken Farbwechsel oder einem unruhigen Untergrund kann ein zweiter dünner Anstrich sinnvoll sein.
Für ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis solltest du den Camper nicht in direkter Sonne, bei starkem Wind, Regen oder auf einer stark aufgeheizten Oberfläche lackieren. Arbeite stattdessen abschnittsweise und möglichst an natürlichen Übergängen wie Kanten oder Zierleisten.
Bei etwa 20 °C ist der PU-Buntlack nach ungefähr zwei bis drei Stunden staubtrocken. Eine weitere Schicht kann nach etwa vier bis sechs Stunden aufgetragen werden. Vollständig durchgetrocknet ist der Lack nach rund vier Tagen.
Pinsel oder Rolle?
Für die Lackierung eines Wohnwagens empfiehlt sich eine Kombination aus beiden Werkzeugen.
Mit dem Pinsel erreichst du Kanten, Sicken, Schrauben und schwer zugängliche Stellen.
Mit der Lackrolle lassen sich große Flächen schnell und gleichmäßig bearbeiten. Verwende möglichst eine feine Rolle, damit keine grobe Oberflächenstruktur entsteht.
Wie viel Lack wird benötigt?
Der Verbrauch liegt je nach Untergrund und Auftragsweise bei ungefähr 12 Quadratmetern pro Liter und Anstrich.
Ermittle vor der Bestellung die zu lackierende Fläche und plane etwas Reserve ein. Strukturierte Oberflächen, Vertiefungen und Verluste an Rolle oder Pinsel können den tatsächlichen Verbrauch erhöhen.
Die häufigsten Fehler vermeiden
Damit die neue Lackierung lange schön bleibt, solltest du diese Fehler vermeiden:
- unzureichend gereinigte oder fettige Flächen
- glänzende Stellen, die nicht angeschliffen wurden
- lose Altbeschichtungen
- unbehandelte Korrosionsstellen
- blankes Aluminium ohne geeignete Grundierung
- überlackierte Silikonfugen
- zu dicke Lackschichten
- Verarbeitung in direkter Sonne oder bei Regen
Neuer Look für deinen alten Camper
Mit etwas Zeit und einer sorgfältigen Vorbereitung lässt sich aus einem in die Jahre gekommenen Wohnwagen wieder ein echtes Schmuckstück machen.
Unser PU-Buntlack kann mit Pinsel oder Rolle verarbeitet werden und ist in zahlreichen RAL-Farbtönen erhältlich. So kannst du deinen Camper klassisch, modern oder auffällig gestalten – ganz nach deinem persönlichen Geschmack.
Entdecke jetzt deinen Wunschfarbton und verleihe deinem Wohnwagen einen neuen Auftritt.
Hinweis: Die Materialien und Beschichtungen von Wohnwagen unterscheiden sich je nach Hersteller, Modell und Baujahr. Teste den Lack deshalb zunächst auf einer kleinen Probefläche. Blankes Aluminium, unbekannte Altbeschichtungen und beschädigte Untergründe sollten vorab fachgerecht geprüft werden.








